Richard Stiegler: „Achtsames Leben – Wann, wann, wann?“

Und wieder stagnieren trotz wochenlanger Beschränkungen die Corona-Zahlen und in Deutschland wird der Lockdown verlängert. Allerorts wächst täglich spürbar eine drängende Ungeduld: Wann kehren das normale Leben und unsere gewohnten Freiheiten zurück? Nach einem Jahr der Pandemie mit Kontakt- und Reisebeschränkungen, kultureller Enthaltsamkeit, Homeoffice, Homeschooling und vielen anderen Entbehrungen sind die meisten Menschen einfach mürbe. Und doch befinden wir uns offensichtlich noch nicht am Ende dieser langen kargen „Winterzeit“ und wir wissen nicht, wie lange sie noch andauern wird. So bleibt uns nichts anderes übrig, als zu warten. Wohl denen, die jetzt geduldig sind!
Richard Stiegler: „Achtsames Leben – Schöne neue Welt“

Wir leben in einem digitalen Zeitalter. Fast jeder Mensch sitzt heute immer wieder vor dem PC oder dem Smartphone – ob im Beruf oder in der Freizeit, um Kontakte zu pflegen oder einen Einkauf zu tätigen. Durch die Pandemie hat diese Entwicklung noch an Fahrt aufgenommen und die Wahrscheinlichkeit ist sehr hoch, dass sich das nicht mehr ändern wird, auch wenn eine Rückkehr zur gesellschaftlichen Normalität irgendwann wieder möglich sein wird. Natürlich gibt uns die Digitalisierung vieler Lebensbereiche enorme Möglichkeiten an die Hand, die besonders jetzt in dieser Ausnahmezeit bedeutsam sind.
Richard Stiegler: „Achtsames Leben – Digitale Kontakte?“

Viele Menschen leiden derzeit darunter, dass ihre Kontakte drastisch eingeschränkt sind. So können sie sich nicht mehr unbeschwert mit Freund*innen treffen und sie herzlich umarmen. Das Erleben von Gemeinschaft, wie es durch kulturelle Veranstaltungen oder Yogagruppen möglich ist, ist gänzlich ausgesetzt. Und selbst im beruflichen Sektor sind die sozialen Kontakte oft auf digitale Konferenzen reduziert. Auch wenn in diesen Wochen digitale Kontakte und Medien eine neue Blüte erfahren und allerorts Veranstaltungen im Netz stattfinden, spüren wir doch, dass das zwar hilfreich ist, um durch diese Zeit zu kommen und Kontakte aufrechtzuerhalten, aber ein echter Ersatz für die unmittelbare Nähe mit anderen Menschen und für eine Umarmung ist das nicht. Wie kostbar ist es doch, unmittelbare Nähe zu spüren, jemanden zu umarmen und Gemeinschaft miteinander zu teilen?
Tägliche Morgenmeditation online

Das gemeinsame Meditieren in der Gruppe kann die tägliche Übungspraxis unterstützen. Deshalb bietet das Domicilium eine tägliche Morgenmeditation online per Zoom an.
Die Schule des Sanbô Zen im Domicilium

Die Schule des Zen, die im Sanbo Zendo Weyarn vertreten ist, heißt Sanbô Zen. Das Hauptanliegen des Sanbô Zen ist es, durch Zen-Übung unser wirkliches Wesen zu erfassen.
Zen-Übungsformen

Welche Übungsformen im Zen gibt es? Was unterscheidet ein Zazenkai von einem Sesshin? Hier bekommen Sie hilfreiche Hintergrundinformationen.
Lehrende des Zen

Im Domicilium leiten Sie fundiert ausgebildete Lehrerinnen und Lehrer des Zen an – auf Ihrem Weg, Ihr wirkliches Wesen im eigenen Leben zu verwirklichen.
Buch: ZAZEN von Migaku Sato

Der erfahrene Zen-Meister der Schule des Sanbô Zen, Migaku Sato, nimmt sich in diesem Buch der Herausforderung an, in die Theorie und Praxis des Zazen einzuführen.
Buch: Jeder Tag voll Leben

Seit 2004 begleitet die Domicilium Hospiz-Gemeinschaft Menschen auf ihrem letzten Weg. Die Geschichten in diesem Buch sind ein Zeugnis davon, wie wichtig es ist, den Wert jedes einzelnen Tages zu erkennen.
Kolumne „Achtsames Leben“ von Richard Stiegler

In seinen Beiträgen zeigt Richard Stiegler Übungen, die uns für die Achtsamkeit in allen Lebensbereichen sensibilisieren.