Jan Snela
Schriftsteller
Jan Snela, geboren und aufgewachsen in München, lebt heute in Stuttgart. Er schreibt Gedichte, Essays, Hörstücke und Prosatexte, für die er mehrfach ausgezeichnet wurde, u.a. mit dem Preis für Prosa beim Open Mike und dem Clemens Brentano-Preis der Stadt Heidelberg. Als Co-Leiter des Literaturlabors am Literaturhaus Stuttgart arbeitet er an einem erweiterten Literaturbegriff, der den Abbau von Barrieren mit den experimentellen Verfahren einer Potenziellen Literatur verbindet. Sein Debüt-Roman „Ja, Schnecke, ja“ stand auf der SWR-Bestenliste und wurde von der ZEIT in die Liste der „Hundert besten Bücher des Jahres 2025“ aufgenommen. Als Sohn von Bogdan Snela, Gründer des Domicilium, begleitete er diesen über Monate hinweg in dessen Sterben und widmete dieser Erfahrung einen lyrischen Essay mit dem Titel „Sprache du Vater Tod. Eine Bredouille“. Seit vielen Jahren ist er Zen-Schüler von Migaku Sato Rôshi.