
Erlangen Sie tiefgreifende Kompetenz und Sicherheit in der Sterbebegleitung für sich und andere und erforschen Sie das große Mysterium Tod.
Palliativ-Spirituelle Fortbildung 2026 – 2028
„Ars vivendi – Ars moriendi“

Prof. Dr. Michael
von Brück

Cornelia
Hlawatsch

Dr. med. Guido
Pfeiffer

Dr. med. Andreas
Weidmann
Pflegefachpersonen, Psycholog:innen, Seelsorgende und in psychosozialen Berufen Tätige, Ärzt:innen, ehrenamtliche Hospizbegleiter:innen und Interessierte …
… die einen sicheren, emphatischen und kompetenten Umgang mit kranken und sterbenden Menschen finden wollen.
… die sich hinsichtlich medizinischer, geistiger und seelischer Themen ganzheitlich in der Sterbebegleitung bilden möchten.
… die sich spirituelle Fragen stellen, wie „Was ist das Mysterium Tod?“, „Wie gehen die Religionen mit Tod um?“, „Was kommt nach dem Tod?“
… die sich mit ihrer eigenen Endlichkeit und den damit verbundenen Ängsten und Hoffnungen auseinandersetzen möchten.
… die Sinnstiftendes und Gutes bewirken wollen und sich in die Palliativ- und Hospizarbeit einbringen möchten.

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Videolänge: 2:01 min

… Sie arbeiten im Gesundheitswesen, sind von Ihrer Tätigkeit und den Umständen gestresst. Vielleicht spielen Sie mit dem Gedanken, sich beruflich zu verändern?
Sie möchten konkret in die Palliativ- und Hospizarbeit wechseln, aber haben noch kein kompetentes Wissen in diesem Fachbereich? Sie benötigen eine qualifizierte und zertifizierte Ausbildung?
… Das Thema Tod und Endlichkeit beschäftigt Sie und Sie möchten sich schon lange damit tiefergehend auseinandersetzen?
Dennoch verdrängen Sie den Tod und Ihre Vergänglichkeit, Sie fühlen sich überfordert? Es fehlte Ihnen bislang der Mut und die Offenheit?
… Sie möchten Ihren Angehörigen am Lebensende selbst betreuen und wünschen sich Kompetenz und Sicherheit im Umgang damit?
Jedoch haben Sie bisher keine passende Fortbildung gefunden, die Sie mit einschließt und Sie auf diese Aufgabe vorbereitet?
… Sie möchten Ihr Leben und das von anderen mit etwas Sinnvollem bereichern und sich ehrenamtlich in der Sterbebegleitung einbringen?
Allerdings ist der Umgang mit Sterbenden neu für Sie und Sie wissen nicht, was die unterschiedlichen Bedürfnisse der Betroffenen sind?

Die Palliativ-Spirituelle Fortbildung haben wir interdisziplinär konzipiert und richten uns damit an verschiedene Berufsgruppen. Die Inhalte sind von uns so gestaltet, dass wir Ihnen eine ganzheitliche Kompetenz in der Sterbebegleitung vermitteln.
Hierbei berücksichtigen wir spirituelle, psychosoziale und medizinisch-pflegerische Aspekte. Wir beziehen uns sowohl auf den sterbenden als auch auf den begleitenden Menschen. Sie haben Raum für tiefgreifende eigene Erfahrungen und Austausch in einem geschützten Rahmen.
Wir beziehen uns auf die ursprünglich christliche Ars-Moriendi-Kultur, die eine spirituelle Einübung in Leben und Sterben bedeutet. Die Palliativ-Spirituelle Fortbildung ist gemäß den Basiscurricula Palliative Care multiprofessionell nach Kern, Müller und Aurnhammer und dem Curriculum Spiritual/Existential Care interprofessionell (SpECi) konzipiert.
Wir möchten neben dem Ziel der Kompetenz- und Wissenserweiterung gleichzeitig eine spirituelle und integrative Persönlichkeitsentwicklung fördern.
„Seit vielen Jahren bieten wir im Domicilium spirituelle Praxis aus verschiedenen Traditionen an – und Menschen meditieren hier. Gleichzeitig haben wir ein Hospiz angeschlossen, in dem Menschen auf ihrem letzten Lebensweg sowohl medizinisch als auch spirituell begleitet werden.
Diese vollkommene Einheit der Praxis von Spiritualität und Sterbebegleitung, die ist nicht nur theoretisch da, sondern die ist hier an diesem Ort gelebt. Und das ist mir außerordentlich wichtig und eine große Inspiration für unsere Fortbildung.“
Prof. Dr. Michael von Brück
Inklusive:
Palliative Care
multiprofessionell
Spiritual /
Existential Care interprofessionell
Zertifiziert
von der Deutschen
Gesellschaft für
Palliativmedizin
Fortbildungspunkte
werden bei der
Ärztekammer
beantragt
Diese Fortbildung ist von der Deutschen Gesellschaft für Palliativmedizin (DGP) zertifiziert.
Absolvent:innen der Fortbildung können das Zertifikat für „Palliative Care multiprofessionell“ der Deutschen Gesellschaft für Palliativmedizin (DGP) erhalten, wenn sie folgende Voraussetzungen erfüllen: Teilnehmer:innen aus dem Bereich Pflege benötigen eine dreijährige Ausbildung mit einem staatlichen Examen in Gesundheits- und Krankenpflege bzw. in Altenpflege; Teilnehmer:innen aus dem Bereich der psychosozialen Berufsgruppen benötigen ein abgeschlossenes Studium der Sozialen Arbeit, Sozialpädagogik, Psychologie, Theologie oder Ähnliches. Zur Zertifikatsvergabe ist eine Teilnahme an mindestens 90% der Fortbildung sowie die Anfertigung einer Abschlussarbeit im Umfang von 7–10 Seiten notwendig.
Um das Zertifikat für „Spiritual/Existential Care interprofessionell (SpECi)“ der Deutschen Gesellschaft für Palliativmedizin (DGP) zu erhalten, ist eine Teilnahme an mindestens 90% der Fortbildung notwendig.
Fortbildungspunkte können für kassenärztlich Tätige und im Krankenhaus tätige Ärzt:innen für einzelne Themenblöcke bei der Landesärztekammer beantragt werden.
Zusätzlich erhalten alle Teilnehmer:innen, die mindestens 90% der Fortbildung besucht haben, eine Teilnahmebescheinigung der Domicilium Akademie.
Zertifiziertes Wissen für die
Sterbebegleitung
durch multiprofessionelle
Zusammenarbeit
Eigene Haltung zur
Spiritualität und Endlichkeit
In der Palliativ-
und Hospizarbeit
Langjährige Erfahrung und
namhafte Dozierende
Umgang mit Verlust,
Ängsten
und Trauer
Das Domicilium engagiert sich seit 1986 für Spiritualität und Bildung wie auch für Hospizarbeit und Pflege. Es ist ein Ort der Inspiration und Begegnung in einer Umgebung, die wie dafür geschaffen ist, die eigene Persönlichkeit zu bilden und der Seele eine Auszeit im Hier und Jetzt zu gönnen.


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Videolänge: 1:46 min
Die Palliativ-Spirituelle Fortbildung geht über 16 Monate und ist aufgeteilt in 6 Fortbildungsblöcke. Sie umfasst 345 Einheiten à 45 Minuten, davon 275 Unterrichtseinheiten, 24 Meditationseinheiten, 46 Samu-Einheiten (meditative Mitarbeit).
Neben dem multiprofessionellen Ansatz der herkömmlichen Palliative-Care-Kurse beinhaltet unsere Fortbildung das Curriculum „Spiritual/Existential Care interprofessionell (SpECi)“ und legt dabei einen Schwerpunkt auf den spirituellen Aspekt am Lebensende und die persönliche Auseinandersetzung mit Leben und Tod.
Der Einstieg in die Palliativ-Spirituelle Fortbildung ermöglicht den Teilnehmer:innen, sich der Herausforderung einer spirituellen Begleitung am Lebensende zu widmen. Spirituelle und existenzielle Bedürfnisse sollen wahrgenommen, erfasst und geklärt werden. Insbesondere der Frage nach spirituellen Ressourcen und Kraftquellen wird nachgegangen. Dieser Themenblock schließt mit einem interkulturellen Symposium zu Ritualen und Symbolen am Lebensende ab. Vertreter:innen verschiedener Religionen zeigen, wie interkulturelle Vielfalt in der Palliativ- und Hospizarbeit aussehen kann.
Dieser Block steht im Zeichen der Reflexion der eigenen inneren Haltung und dem individuellen Umgang mit Leben und Sterben. Mit verschiedenen Methoden und Meditationen wird geübt, dem Tod zu begegnen und Hoffnung zu finden. Ergänzt werden diese Übungen durch ein Achtsamkeitstraining und der Betrachtung von Empathie und Mitgefühl. Zudem widmet sich dieser Themenblock den Grundlagen und dem Rollenverständnis in der Palliativ- und Hospizarbeit sowie der Lebensqualität am Lebensende.
In diesem Block liegen exemplarische Krankenbilder im Fokus und die Teilnehmer:innen steigen tiefer in die psychosozialen Aspekte von Palliativarbeit ein. Darüber hinaus sind Trauer und Trauerbegleitung ein intensiver Bestandteil dieses Themenblocks. Ethische Grundlagen und Fragestellungen werden diskutiert, die mit einer palliativen Diagnose für Betroffene und Angehörige einhergehen. Das Thema Sterbebegleitung schließt den Block ab.
Dem Schmerz in seinen vielen Facetten wird sich in diesem Block zugewendet: dem Schmerz, der Wahrheit ins Auge zu schauen, und der palliativen Schmerztherapie, um den Körper zu entlasten. Im Mittelpunkt des Themenblocks steht die Lebensidentität und Spiritualität der Sterbenden, um Menschen ein Sterben in Würde zu ermöglichen. Anhand eines Letzte-Hilfe-Kurses wird ein praktisches Beispiel gegeben, wie Ängste und Befürchtungen bezüglich Sterben und Tod in der Allgemeinbevölkerung und bei Menschen, die Sterbende begleiten, abgebaut werden können.
Geballtes Fachwissen und viele praktische Anwendungsbeispiele machen diesen Block zu einer intensiven Wissensschule. Es dreht sich in diesem Teil der Fortbildung vor allem um Lebensqualität und die Linderung von Symptomen. Sowohl die körperlichen, als auch die spirituellen Aspekte von Sterbebegleitung, aber auch die Stressbewältigung und Selbstfürsorge der Begleitenden werden in diesem Themenblock behandelt.
In diesem Block wird die körperliche Symptomlinderung aufgegriffen und sich mit der Veränderung des Körperbildes beschäftigt. Ein wesentlicher Bestandteil ist das Thema der empathischen und nichtverletzenden Kommunikation im Geist der Zuwendung und Heilung – und letztlich die Frage, wie gelingende Kommunikation die multiprofessionelle Zusammenarbeit bereichern kann. Ein Symposium zum Thema schließt diesen Block ab und bietet die Möglichkeit zur Vernetzung in der Palliativ- und Hospizarbeit.

Eva Glagau, Ärztin
Die Dozierenden bringen so viel Erfahrung aus ihren jeweiligen Bereichen mit und zeigen dadurch völlig unterschiedliche Perspektiven auf. Es geht ganz viel ums Leben.
In der Auseinandersetzung mit dem Lebensende, wo die Kostbarkeit des Lebens so deutlich wird – da gibt es unglaublich viel zu lernen. Ich möchte meinen Patienten im psychotherapeutischen Setting mehr bieten, möchte besser auf sie eingehen können. Es kann nur von Vorteil sein, wenn ich mich darauf in einem geschützten Rahmen persönlich und beruflich vorbereitet habe
Elke Mayer-Gruhl, Kunsttherapeutin
Ich habe in letzter Zeit einige Todesfälle in meiner nächsten Verwandtschaft erlebt und habe für mich gemerkt, dass ich nicht gut damit umgegangen bin.
Ich habe das Gefühl gehabt, dass ich einiges versäumt habe, dass ich mehr ansprechen und mehr Mut hätte haben können. Das tut mir sehr leid. Und deshalb habe ich mich entschieden, dass ich die Fortbildung hier mitmache, um einfach mehr Sicherheit zu kriegen. Ich war zu zurückhaltend, zu distanziert und das bedauere ich jetzt im Nachhinein sehr.


Cornelius Schubert, Sozialarbeiter im Hospiz
Für mich war das Reizvolle, dass nicht nur das Curriculum der klassischen Palliativ-Care Weiterbildung enthalten ist, sondern der spirituelle Aspekt ganz stark hervorgehoben wird.
Weil ich schon langjährig in diesem Bereich tätig bin, war das für mich das i-Tüpfelchen und sehr wertvoll. Besonders war auch, dass ich in Berührung mit meiner eigenen Verständnis zu diesem Thema komme, und ich für mich noch einmal ganz anders meine berufliche Haltung überprüft und mich selbst gespürt habe: “Wer bin ich in diesem Raum? Wie ist meine eigene Haltung? Ist sie eigentlich noch aktuell?
Sie werden während der Fortbildung individuell begleitet und bekommen schriftliche Präsentationen und Arbeitsmaterial zur Nachbereitung
Neben dem multiprofessionellen Ansatz der herkömmlichen Palliative-Care-Kurse legt unsere Fortbildung einen Schwerpunkt auf den spirituellen Aspekt am Lebensende und die persönliche Auseinandersetzung mit Leben und Tod
Sie erhalten Zertifikate der Deutschen Gesellschaft für Palliativmedizin (DGP), wenn sie die entsprechenden Voraussetzungen erfüllen
Als Absolvent:in der Fortbildung erhalten Sie Zugang zur Domicilium Hospiz-Gemeinschaft für Praktika und Schnuppertage
Bitte füllen Sie die folgenden Formulare aus und senden Sie sie uns per E-Mail, Post oder Fax zu:
Sie haben Interesse und möchten sich bereits für die Fortbildung vormerken lassen?
Füllen Sie bitte das Formular aus und schicken Sie es ab. Wir melden uns daraufhin per E-Mail mit den notwendigen Informationen und Anmeldeformularen.

FORTBILDUNGSZEITRAUM
• Oktober 2026 bis Januar 2028
• 6 Blöcke
• 345 Einheiten
FORTBILDUNGSKOSTEN
• Kursgebühr 3.800 Euro inkl. MwSt.
zzgl. Unterbringung/Verpflegung
Ja, wir vergeben an die Absolvent:innen der Fortbildung die Zertifikate „Palliative Care multiprofesionell“ und „Spiritual/Existential Care interprofessionell (SpECi)“ der Deutschen Gesellschaft für Palliativmedizin (DGP), wenn die Voraussetzungen erfüllt sind.
Ebenso können Fortbildungspunkte für kassenärztlich Tätige und im Krankenhaus tätige Ärzt:innen für einzelne Themenblöcke bei der Landesärztekammer beantragt werden.
Die Fortbildung ist als berufliche Weiterbildung anerkannt, somit können die Kosten gegebenenfalls vom Arbeitgeber übernommen werden.
Gegenüber herkömmlichen Palliative-Care-Kursen veranschlagen wir eine erhöhte Stundenanzahl. Damit setzen wir bewusst den Fokus auf den spirituellen Aspekt am Lebensende und die persönliche Auseinandersetzung mit Leben und Tod. Als besonderes Alleinstellungsmerkmal bieten wir die Kombination zweier Curricula an: Palliative Care und Spiritual/Existential Care. Zusätzlich haben wir ein eigenes Curriculum entwickelt, das spirituelle Themen und Interkulturalität vertieft sowie angewandte Spiritualität vermittelt. Unsere langjährige Erfahrung hat gezeigt, dass dieser ganzheitliche Ansatz für Sie einen großen Mehrwert sowohl im beruflichen als auch im privaten Lebensbereich bedeutet.
Wir integrieren geleitete Meditationen und regelmäßige Zeiten der Stille als wichtigen Bestandteil in die Fortbildung. So helfen wir Ihnen, Ihr inneres Verständnis und Ihre eigene spirituelle Erfahrung zu vertiefen und schaffen gleichzeitig einen Raum, in dem sich die vielen theoretischen Inputs setzen und integrieren können.
Ja, wir ermöglichen eine Zahlung in Raten. Bitte nehmen Sie diesbezüglich Kontakt mit uns auf, damit wir mit Ihnen eine individuelle Vorgehensweise besprechen können.




Stiftung Domicilium e.V.
Holzkirchener Str. 3
83629 Weyarn
Telefon: 08020-9048-51 (Mo bis Fr 9–12 Uhr)
Telefax: 08020-9048-59
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